Tauschring Blog für das Dreiländereck

Regiogeld “Freitaler” startet in Freiburg

Am Samstag, 15. November ist es so weit. Es kann mit Freitalern eingekauft werden. Selbst die Regierung redet schon von Konsum-Gutscheinen und von Negativ-Zinsen (Gebühren auf das Sparen) zur Ankurbelung der Wirtschaft - wir reden nicht bloß, wir machen es mit dem Regiogeld!

Die südbadische Währungsreform
Seit Samstag kann man in Freiburg und Umgebung mit der Alternativwährung Freitaler zahlen - aber nur in ein paar Geschäften
BADISCHE ZEITUNG 17.11.08 Teil Freiburg Seite 32
VON UNSEREM MITARBEITER HOLGER SCHINDLER
Freitaler-Team
Der Euro hat einen Kollegen bekommen - oder einen Konkurrenten, wie auch immer man es sieht. Am Samstag um l l Uhr fiel der Startschuss für die regionale Zweitwährung Freitaler, die in Zukunft in Freiburg und im Umland zusätzlich zum Euro zirkulieren wird. Im Cafe Domino an der Konviktstraße feierten die Verantwortlichen des FreitalerVereins, der das neue Regiogeld erdacht hat und in Umlauf bringt, mit rund 30 Unterstutzern und Gewerbetreibenden die südbadische Währungsreform.

Zunächst kamen rund 1200 Freitaler in Umlauf, und zwar in Form von blauen 1Freitaler-Scheinen (Motiv: Martinstor), gelb-orange 5-Freitaler-Scheinen (Motiv: Rathaus) sowie grünen 1 0-FreitalerScheinen (Motiv: Historisches Kaufhaus). Weitere Noten sind in Vorbereitung. Diese Freitaler entsprechen im Wert zwar genau dem Euro, haben aber zwei besondere Eigenschaften, die sie nach Auskunft von Jens Mannheim vom Freitaler-Verein für die regionale Wirtschaft und Menschen in der Region besonders förderlich machen. Erstens: Freitaler verschwinden nicht aus der Region. Weil nur Gewerbetreibende, Freiberufler und Unternehmen aus Freiburg und dem Umland Freitaler annehmen, fließt die neue FreitalerKaufkraft nicht in Form von Gewinnen, Zinsen, Steuern oder sonstigen Zahlungsvorgängen woandershin ab. Solange Freitaler nicht in Euro zurückgetauscht werden, was allerdings jederzeit möglich ist, bleiben die Freitaler stets der Region als Zahlungsmittel erhalten. „Das stärkt die Wirtschaftskreisläufe hier vor Ort”, so
SITZE IN AUSSCHÜSSEN
Jens Mannheim. Zweitens: Anders als Euro weisen Freitaler eine Art Verfallsdatum auf. Die am Samstag ausgegebenen 5-Freitaler-Scheine etwa müssen erstmals zum 1. April 2009 mit einer 10-Cent-Klebemarke wieder „aktiviert” werden, damit sie weiter nutzbar sind, und danach alle drei Monate. Jens Mannheim: „Das erhöht die Umlaufgeschwindigkeit und damit die wirtschaftliche Aktivität.” Die CDU-Stadträtin Ellen Breckwoldt nannte den Freitaler ein „interessantes Projekt”, das vor allem den kleinen und mittleren Firmen zu Gute komme, und will im Gemeinderat ausführlich davon berichten.”
Anreiz zum Umtausch ist ein zehnprozentiger Bonus. Für zehn Euro gibt es also elf Freitaler. Bei einem eventuellen Rücktausch gibt es allerdings für zehn Freitaler auch nur neun Euro. Die erste FreitalerAusgabestelle ist das Cafe Domino, bald schon sollen in allen Stadtteilen weitere hinzukommen. Bisher nehmen rund drei Dutzend Unternehmer die Zweitwährung als Euro-Ersatz an, unter anderem die Cafe-Domino-Wirtin Gudrun Johner, der Gastronom Toni Schlegel (mit Webers Weinstube), die Betreiberinnen des Black-Forest-Hostels Corinna Schusser und Tania Rittershaus, der Friseur Andreas Sturm, die Firma Elektro-Müller und die Akkordeon-Werkstatt Maurer.
Weitere Unternehmer als Teilnehmer seien hochwillkommen, sagte Johannes Weiermann, der Chef des Freitaler-Vereins. Laut Ralf Becker vom RegiogeldBundesverband, dem 60 Regiogeld-Initiativen im deutschsprachigen Raum angehören, könnte fast ein Drittel der Wirtschaftsleistung mittels Regiogeldern abgewickelt werden.

Infos: www.freitaler.org, www.regiogeld.de.

Geld regiert die Welt!
Wer regiert das Geld?

Mit diesem Titel fand am Samstag, 20. September im SWR Studio Freiburg die (Breisgaugeld-Veranstaltung) statt.

Höhepunkte waren zunächst ein Vortrag von Ralf Becker, der sehr anschaulich die Krise des Weltfinanzsystems dargestellt hat und klar gemacht hat, dass nur zwei Massnahmen wirklich an die Wurzel gingen: 1) Abschaffung der Leitwährung US-Dollar und 2) Komplementäre Währungen ausbauen, so wie in Japan, die eine wirklich Alternative darstellen.
Dann hat Christian Gelleri sehr konkret das jetzt schon seit einigen Jahre bewährte Regiogeld “Chiemgauer” dargestellt, woraus man ganz viel lernen kann.

Auch der Dreyecker aus Schopfheim - Lörrach und natürlich der Freitaler von Freiburg waren mit Ständen vertreten und hoffentlich bringt ihnen diese gut besuchte Veranstaltung etwas für die nähere Zukunft. Es war eine sehr angeregte Gesprächsatmosphäre im Vorraum des Salles über Mittag.

SOL

Dieser Stand des SOL in Mulhouse (Foto Rudi) war auch in Freiburg dabei, vertreten durch Roger Winterhalter und seine Frau. Es ist ein Modell unserer französischen Nachbarn, das ich ganz besonders empfehlen kann.

Aus der anschließenden Podiums-diskussion erhoffen sich die Veranstalter den Einschluß der großen Öffentlichkeit von Politik und Wirtschaft in der Region für dieses Anliegen.

Der Film „Der Geist des Geldes“ wurde zweimal unter Anwesenheit des Filmemachers, Herr Yorick Niess vorgeführt und anschließend diskutiert.

Was an dem Tag bisher zu kurz kommt, ist die Umsetzung für Freiburg konkret.

Das Konzept des „Freitaler“ ist vorhanden. Es ist bisher ganz nach dem Schema der etwa 30 in Deutschland existierenden Regiogelder. Wir haben allerdings die Chance, mehr daraus zu machen: Der Silberpfennig, der im Mittelalter in Freiburg im Umlauf war und viel Gutes bewirkt hat (volle Auftragsbücher der Handwerker, Ermöglichung des Münsterbaus u.a.) könnte deutlicher als Beispiel herausgestellt werden. Der soziale und ökologische Zweck eines solchen Geldes sollte eine größere Rolle spielen als nur die Förderung des regionalen Wirtschaftskreislaufs, wie sie als erstes Ziel in die Augen springt. Es ist ein langsamer, auch durch weltweite Katastrophen schmerzhaft geförderter Lernprozess, dem wir unterliegen. Die Zeit ist reif. Wer macht mir? Man lernt am meisten durch das Tun. Zum Glück gibt es eine reiche Vielzahl von Modellen, die wir zum Vergleich heranziehen können.

Ich wünsche mir, dass Jung und Alt in Freiburg sich finden für die Gestaltung dieses so wesentlichen Anliegens. Ich selber bin im September gesundheitlich eingeschränkt. (Die Operation von Prostatakrebs am 3. Sept. war Gott sei dank erfolgreich). Ich stehe aber mit meiner ganzen Erfahrung hinter dieser Bewegung.
Rudi
Artikel dazu in der BZ: (Freitaler soll den Euro ergänzen)

Presseerklärung des Regiogeldverbandes zur Finanzkrise:
Presseerklärung vom 15.10.2008

Regiogeld-Verband schlägt Erweiterung des Finanzsystems vor

„Wir brauchen neue Finanzwerkzeuge. Das globale Finanzsystem muss stärker um regionale Ansätze erweitert werden“ teilte Rechtsanwalt Frank Jansky, Vorstand des Regiogeld-Verbandes, am Mittwoch in Magdeburg mit. Der Regiogeld-Verband reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten. Frank Jansky betonte, dass Regionen, die auf Basis regionaler Wirtschaftskreisläufe die Grundversorgung der Bevölkerung aus sich selbst heraus erfüllen können, weniger empfindlich gegenüber negativen globalen Entwicklungen seien. Dafür seien, so Jansky, neben dem Grundversorgungsauftrag regionaler Sparkassen und Genossenschaftsbanken auch neue Werkzeuge anzudenken, wie Regionalfonds, Mikrofinanzierungen oder eben die vom Regiogeld-Verband vertretenen regionalen Währungssysteme.

„Im Ingenieurwesen ist es üblich, kritische Teile in komplexen Systemen mehrfach auszulegen, damit das Gesamtsystem weiter funktioniert, selbst wenn einzelne Teile ausfallen. An der neuralgischen Stelle des Weltwirtschaftssystems, nämlich dem Finanzsystem, passierte dies bislang nicht“, so Jansky. Die Ergebnisse seien, so der Vorstand des Regiogeld-Verbandes, dass Verwerfungen im globalen Finanzsystem derzeit schnell und hart auf alle Bereiche der Realwirtschaft durchschlagen. „Wir brauchen deshalb wieder mehr regionale Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten durch den gezielten Einsatz von Währungsinstrumenten.“ ist seine Schlussfolgerung.

Regionale Währungen haben das Potenzial, öffentliche Aufgaben zu unterstützen. Fragen der
Nahversorgung, Erhaltung von lokalen Strukturen oder z. B. die Versorgung älterer Menschen sollten nicht ausschließlich einem ökonomischem Wettbewerbszwang unterliegen. In diesen Bereichen sind neue Währungs-und Verrechnungsmodelle im Entstehen, die ihr großes Potenzial verdeutlichen. Regionale Wirtschaftskreisläufe spielen aus Sicht des Regiogeld-Verbandes für die Grundversorgung der Bevölkerung eine wesentliche Rolle. Der Vorteil globaler Arbeitsteilung und globalen Warenaustausches bliebe davon unberührt, wenn regionale Wirtschaftskreisläufe besonders gefördert werden. Für kleine und mittelständische Unternehmen könnte eine verstärkte Regionalentwicklung besonders zuträglich sein. Für eine umfassendere Nutzung dieser neuen, demokratisch kontrollierbaren Finanzinstrumente sind die politischen Entscheidungsträger in Abstimmung mit der Bundesbank gefordert, auch die Zahlung von regionalen Abgaben mit dem ergänzenden Regiogeld anzuerkennen.

Der Regiogeld-Verband ist ein Zusammenschluss von über 60 Initiativen im deutschsprachigen Raum, die auf Basis bürgerschaftlichen Engagements in ihrer jeweiligen Region ein Regiogeld etabliert haben oder etablieren wollen. Er wurde 2006 gegründet.

Jens schreibt an die Bundeskanzlerin
18.10.08

Sehr verehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel,

herzlichen Dank für das mit Spannung erwartete Rettungspaket der Banken in Milliardenhöhe, das Sie so schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt haben. Sie haben damit trotz massiver Misswirtschaft von Unternehmen diese vor einer Pleite gerettet. Pleiten von denen auch wir als Bundesbürger/Innen letztlich alle betroffen gewesen wären.

In Freiburg gehöre ich einer sog. Regiogeldinitiative an. Der FreiTaler (www.breisgaugeld.de) hat das Ziel sowohl die lokale Ökonomie als auch kulturelle Vielfalt unserer Region zu stärken. Sicherlich ist Ihnen der Sinn und Zweck dieser Regiogelder bereits bekannt (siehe auch www.regiogeld.de). Ich habe mir sagen lassen, dass auch Horst Köhler den Ansatz der Regiogelder derzeit für das innovativste Reformprojekt Deutschlands hält.

Wir haben hierzu am 20. September einen Fachtag in der Aula des Südwestrundfunks im Sendestudio Freiburg durchgeführt: www.regiogeld-veranstaltung.de

Die Veranstaltung war ein riesiger Erfolg. Jetzt geht es an die Umsetzung des FreiTalerprojektvorhabens. Meine ganz konkrete Frage in diesem Zusammenhang an Sie: wäre es möglich uns ebenfalls ganz spontan ein paar Euros zur Verfügung zu stellen?

Unsere Kontoverbindung für den FreiTaler – Verein für nachhaltiges Wirtschaften e.V.:
GLS Gemeinschaftsbank eG
Kontonummer: 790 24 63 700
BLZ: 430 609 67

Nach dem Erhalt Ihrer Zuschüsse machen wir uns umgehend an den Druck der Wertgutscheine, beziehungsweise an die Einführung des e-Regios. Im Unterschied zu den Banken können wir Ihnen versichern, dass alle im Verhältnis 1:1 von Euros in FreiTaler umgetauschten Gelder in der Region bleiben. Wer seine FreiTaler wieder in Euros zurücktauschen möchte, hat eine Rücktauschgebühr von 10 Prozent zu entrichten. Ein Rücktausch macht also keinen Sinn, lieber die gezielte Suche nach weiteren Annahmestellen bei denen die Verbraucher/Innen mit den FreiTalern einkaufen können. Die hier erzeugte Dynamik ist nachhaltig und rechnet sich – für den einzelnen Bundesbürger/In, die Wirtschaft und das Gemeinwohl.

Klar, ich kann regional auch mit Euros einkaufen. Aber wer gibt uns beiden eine Garantie dafür, dass alle anderen auch so verantwortungsvoll shoppen wie wir zwei? Niemand! Den FreiTaler aber kann man nur in Freiburg und der Regio ausgeben. Das Geld bleibt also lokal gebunden, wird nicht über spekulative Geschäfte aus unserer Region gepumpt und gerät somit auch nicht in den Sog und die Unkontrollierbarkeit der Weltfinanzmärkte.

Ich gebe mit der Bezahlung meiner Ware oder Dienstleistung in Regios also als Bürger/In die Verantwortung direkt an die Unternehmen weiter, die dann ihrerseits auch wieder regional einkaufen müssen. Das führt zur Schaffung von Wertschöpfungsketten und damit automatisch zu neuen Synergien und einer Reduzierung von Konkursfällen. Genial oder? Lösungen können manchmal so einfach und kostengünstig sein. Zugegeben, ich habe auch etwas länger gebraucht bis ich diesen Lösungsansatz endlich verstanden hatte!

So weit so gut. Etwas richtig Cleveres haben wir uns aber vor allem mit der sog. Umlaufsicherung einfallen lassen. Sie müssen unsere Scheine alle paar Wochen aktivieren, um sie weiter ausgeben und mit ihnen bezahlen zu können. Dadurch geben sowohl die Verbraucher/Innen als auch die Unternehmen ihre FreiTaler möglichst schnell weiter, denn niemand möchte die hier anfallenden Gebühren aus der eigenen Tasche bezahlen.

Aber keine Sorge, Ziel ist es nicht über die Umlaufsicherung einen Kaufzwang zu erzeugen. Für den Fall, dass Sie im Besitz zu vieler FreiTaler sind, können Sie diese beispielsweise vorübergehend als zinslosen Kredit anderen zur Verfügung stellen. Die hier aufzubringenden Gebühren der Geldscheinaktivierung sind im Unterschied zu den heute in unserem primär auf quantitatives Wachstum ausgerichtetem Wirtschaftssystem und die hier zu tilgenden Zinsen sehr viel geringer. Investieren lohnt sich damit wieder und lässt die Umsetzung guter Ideen im wirtschaftlichen und sozialen Sektor nicht schon vor der eigentlichen Realisierungsphase scheitern.

Eins sollte uns klar sein: wir können weder Geld noch Kreditkarten essen. Unsere Lebensqualität ist vor allem abhängig von einem möglichst großen und abwechslungsreichen Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie einer breit gefächerten kulturellen Angebotsvielfalt unseres Umfeldes, kurzum: den Aktivitäten unserer Mitmenschen.

Haben Sie vorübergehend also zu viele FreiTaler in Ihrem Geldbeutel, können Sie mit der Weitergabe dieser Gelder andere Mitmenschen handlungsfähig machen und somit auch Ihre eigene Lebensqualität steigern.

Unser Geldverständnis bekommt damit eine neue Dimension und fungiert zudem als eine Art Bildungsbaustein womit wir zu einem kritischeren und verantwortungsbewussteren Umgang animiert werden und in diesem Prozess das Geld neu denken und einzusetzen lernen.

Und das Geld, das Sie uns überweisen ist am Ende der übernächsten Woche auch immer noch da, während die Banken eventuell auf weitere Zuschüsse Ihrer Bundesregierung angewiesen sind. In diesem Fall würde ich vorschlagen, dass wir uns mit Ihnen und einigen Bänkern in Freiburg auf einen Kaffee zusammensetzen, uns gemeinsam auf einer fachlich konstruktiven Ebene austauschen und in diesem Gespräch dann herausarbeiten wie wichtig es ist lokal intakte Ökonomien aufzubauen, um auch national und international ein nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Wirtschaften herbeizuführen.

In absehbarer Zeit wird es in Freiburg auch noch einmal eine weitere, größere Veranstaltung speziell zum Regiogeld geben zu der ich Ihnen gerne zu gegebener Zeit eine separate Einladung zukommen lassen kann. Gerade für unsere Wirtschaftsleute mit ihrem derzeit etwas angekratzten Image würde dieses Event neben einigen finanztechnischen Einsichten auch pressetechnisch ganz attraktiv sein. Mit dabei sind Pressevertreter/Innen aus Printmedien, Rundfunk und dem Fernsehen. Sie alle freuen sich auf die Interviews einsichtiger Wirtschaftspersönlichkeiten…! :)

Mit freundlichen Grüßen aus der südbadischen Sonnenhauptstadt und in erwartungsvoller Vorfreude auf den ebenfalls schnellen und unbürokratischen Finanzsegen Ihrer Bundesregierung für unsere Regiogeldinitiative,

Ihr Jens Mannheim

PS: Wenn Sie noch Fragen habe, melden Sie sich gerne bei mir!


Keine Kommentare

.

Einen Kommentar hinterlassen

XHTML: Diese Formatierungen können in Kommentaren genutzt werden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>